+++ Wanderung am 20. September kann nicht stattfinden +++

Liebe Wanderfreunde,
leider kommt es nun doch anders. Das Weimarer Land hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen und öffentliche Veranstaltungen im Freien mit über 50 Personen untersagt.

Bereits heute haben sich mehr als 80 Teilnehmer von Euch angemeldet. Wir freuen uns über so viel Zuspruch und sind daher traurig, dass unsere Flurwansderung dieses Jahr nun nicht stattfinden kann.

Wir, der Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen, bedanken uns bei den vielen Helfern, die uns bei der Vorbereitung bereits unterstützten. Mit allen Ideen werden wir im nächsten Jahr unsere 8. Wanderung neu planen.

Passt bitte alle schön auf Euch auf und bleibt gesund! 😷

Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen e.V.

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8. Wanderung durch die heimatlichen Fluren am 20. September

+++ Unsere Wanderung kann leider nicht stattfinden. +++

Am Sonntag, den 20.September 2020

um 10:00 Uhr an der Kirche zu Großschwabhausen 

lädt der Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen e.V.

alle interessierten Großschwabhäuser und natürlich alle Heimatfreunde aus nah und fern ganz herzlich ein zur diesjährigen Flurwanderung ein.

Schnurstracks die Lindenallee hinauf durch unser Naturschutzgebiet den schönen Hain, entlang der Sternwarte über Kleinschwabhausen geradewegs über die Sonnenhöhe hinein in eine atemberaubende Aussicht nach Mellingen, was reich an Burgen und Kirchen war, spannende archäologische Funde zeugen hiervon und an der Malzdarre hält Mellingen seine Ortsgeschichte im Rauschen der Ilm bereit. Mit dem Bus geht es am Ende des Tages zurück nach Großschwabhausen.

Von Baum zu Baum laufen wir gemütlich die Lindenallee hinauf und hören allerlei Interessantes von Florian Guddat über die uralten Linden. Weiter bahnen wir uns dieses Mal den Weg nach Kleinschwabhausen durch den Hain an der Universitätssternwarte vorbei und überqueren die Umgehungsstraße nach Kleinschwabhausen. Der bereits im letzten Jahr kennengelernte Weg über den Kamm des früheren Urstromtales führt uns wieder nach Lehnstedt. Immer weiter durch den Ort hindurch, um dann hinter der Brücke auf der anderen Seite der Bahnlinie wieder dem Kamm zu folgen. Es tut sich eine wunderbare Aussicht auf, die wir für eine kleine Mittagsstärkung nutzen werden.

Auf der Sonnenhöhe berichtet uns Frank Störzner auf der Flurgrenze zwischen Lehnstedt und Mellingen zur Tradition der Flurzüge in Großschwabhausen und zeigt uns auch hier versteckte Bodendenkmäler. Es erwartet uns von diesem Aussichtspunkt aus ein wundervoller Blick auf Mellingen und das dahinterliegende Tal. Es lässt sich erahnen, wo das alte Adelsgeschlecht derer von Meldingen ihre Burgen einst errichteten.

Mellingen, was bereits 775 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt worden ist, wird uns mit einer Überraschung „Auf der Burg“ erwarten. Wir hören dort, was es mit den beiden Burgen in Mellingen auf sich hatte. Herr Jelitzki vom Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege wird uns die „auf der Burg“ ausgegrabenen Ruinenreste erläutern und wir schauen uns mit Frau Schwarz die hoch oben auf einem anderen Berg errichtete Kirche an.

Mellingen besaß einst zwei Kirchen – St. Michael – 1299 erstmals genannt und St. Georg – 1333 erstmals erwähnt. Während der Reformation wurden im Jahre 1533 die beiden Pfarreien durch Kirchenvisitationen unter Melanchthon zusammengelegt. Die Kirche zu St. Michael zerfiel durch einen Brand und war durch die Thüringer Sintflut 1613 zusehends zerstört.

Die Kirche zu St. Georg hatte anfangs eine andere Gestalt, wird aber heute mit ihrem historischen Friedhof von uns besichtigt werden können.

Die Orgel wurde 1807 von Benjamin Witzmann erbaut und besaß einst über 1100 Pfeifen.

Angekommen an der zentral im Ort an der Ilm gelegenen Malzdarre werden wir alle historischen Fakten zu Mellingen von Frau Michael hören und erfragen können. Außerdem wird uns Herr Braniek von alten Bauplänen zu einer Staumauer im Ilmtal berichten können.

Für den Rückweg nach Großschwabhausen nutzen wir dieses Jahr den Bus, da die Strecke ein zweites Mal dann doch etwas weit sein wird.  Angekommen in Großschwabhausen werden wir auch in diesem Jahr wieder zum Finale auf eine Thüringer Bratwurst und kühle Getränke in den Gasthof Hänsgen einkehren, um einen wunderschönen Wandertag mit vielen schönen Gesprächen ausklingen zu lassen.

Die Strecke ist nicht zu lang gewählt und Wanderführer werden den Weg, die Zwischenziele und ein gemütliches Tempo vorgeben.

Für die Organisation der Wanderung und das Mittagspicknick bitten wir um eine kleine Aufwandspauschale und für die Bratwurst und Getränke am Abend sollten Sie einen kleinen Unkostenbeitrag einplanen. Mehreinnahmen kommen der gemeinnützigen Arbeit des Vereins zugute. Wer nicht so gut „zu Fuß“ ist, kann bei Zwischenzielen zur Gruppe hinzukommen. Sprechen Sie uns einfach an. Um besser planen zu können, möchten wir alle Wanderer bitten, sich dieses Mal frühzeitig, aber

bis spätestens zum 14. September 2020 !!! 

in der Gemeindeverwaltung Großschwabhausen (bei Fr. Stiebritz 036454/50217) oder bei Diana Brückner (0151/55538386) oder bei Jeannette Dennstedt (0152/24366893) oder per E-Mail: ortsgeschichte@grossschwabhausen.de anzumelden.

Alle Wanderer werden gebeten, zu ihrem eigenen Schutz einen Mundschutz mitzuführen und genügend Abstand untereinander zu halten. Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf viele Wanderer und wieder einen wunderschönen Tag!

Diana Brückner & Jeannette Dennstedt
Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen e.V.

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Der Gemeinderat informiert erneut zum Thema Windkraftanlagen

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Großschwabhausen,

wir, der Gemeinderat Großschwabhausen, informierten Sie mit Schreiben vom 07.06.2020 über die Absichten von Betreiberfirmen im Bereich der erneuerbaren Energien zum Bau von Windenergie- und Photovoltaikanlagen in der Flur der Gemeinde Großschwabhausen. Das Schreiben steht auch weiterhin auf der Internetseite der Gemeinde zum Nachlesen zur Verfügung.

Unverändert ist der Stand wie folgt:

  • Im aktuellen Entwurf der Regionalplanung Mittelthüringen werden keine Vorrangflächen zur Errichtung von Windenergieanlagen in der Flur Großschwabhausen ausgewiesen.
  • Der Gemeinderat ist einstimmig gegen eine solche Ausweisung.
  • Ein Bau von Windkraftanlagen ist derzeit nicht möglich.
  • Private „Betreiberfirmen erneuerbarer Energien“ führen vor dem Oberverwaltungsgericht Weimar eine sogenannte Erzwingungsklage, die den Bau von Windenergieanlagen trotzdem ermöglichen soll.

Die Vorrangfläche für Windenergie auf dem Kamm im Gemeindegebiet Isserstedt ist zwischenzeitlich aus der Regionalplanung Ostthüringen gestrichen worden und kann deshalb nicht mehr mit einem Windkraftrad bebaut werden. 

Unsere Ablehnung wird auch durch einen dem Gemeinderat vorliegenden Beschluss der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen unterstützt, der das Potenzial des Kamms als gering einstuft.

Die Resonanz aus unserer Gemeinde auf das Schreiben vom 07.06.2002 war hoch. Viele Mitbürger haben sich gemeldet, den Gemeinderatsbeschluss begrüßt und wollen ihre Meinung auch aktiv vertreten. Der Gemeinderat prüft deshalb, wie wir ein Treffen und eine Informationsveranstaltung unter den aktuellen COVID19-Rahmenbedingungen durchführen können. Dazu wird es eine separate Information geben.

In den vergangenen Wochen haben wir mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden zum Thema Windkraftanlagen verschiedene Gespräche zu einem gemeinsamen und geschlossenen Vorgehen gegen die 8 geplanten Windkraftanlagen geführt.

Kürzlich wurde die Gemeinde Großschwabhausen darüber informiert, dass die „Betreiberfirmen erneuerbarer Energien“ in den nächsten Tagen ein Flyer mit der Überschrift „Modellprojekt Bürgerwindpark Grossschwabhausen“ in Ihre Briefkästen verteilen will. Der Gemeinderat Großschwabhausen stellt deshalb nochmals klar, dass wir dieses „Modellprojekt Bürgerwindpark Großschwabhausen“ und vor allem die damit verbundenen 8 Windkraftanlagen auf dem Kamm zwischen Großschwabhausen und Hohlstedt NICHT unterstützen. Diese Nichtunterstützung des „Bürgerwindparks“ wird von vielen Bürgern unserer Gemeinde mitgetragen.

Lassen Sie uns die Zukunft für Großschwabhausen und die Weiterentwicklung unseres Heimatortes besonnen und mit Sachverstand angehen. Am Ende ist es UNSERE unmittelbare Umwelt und UNSERE Wohn- und Lebensqualität, die beeinflusst werden.

Ihr Bürgermeister und Ihr Gemeinderat

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Kita-Öffnungszeiten im Regelbetrieb ab 31. August 2020

Wir möchten Sie über die Kita-Öffnungszeiten im Regelbetrieb ab 31.August 2020 informieren:
 
Kita Zwergenland Großschwabhausen
6.30 Uhr – 17.00 Uhr
 
Kita Hohlstedter Spatzen
6.45 Uhr – 16.45 Uhr
 
Die kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten bei regionaler Erhöhung der Infektionszahlen ist möglich!
 
D. Eilenstein, Leiterin Kita Großschwabhausen/Hohlstedt
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Bürgermeistersprechstunde am 27.08. und 03.09.2020

Die Bürgermeistersprechstunde findet am 27.08. und 03.09.2020 in der Zeit von 17:00 bis 19:00 Uhr durch den stellvertretenden Bürgermeister Hr. Ozegowski statt.

St. Voigt, Bürgermeister

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Geänderte Bürgermeistersprechstunden ab dem 13.08.2020

Die Bürgermeistersprechstunde findet ab Donnerstag, dem 13.08.2020, in der Zeit von nun 17.00 bis 19.00 Uhr statt.
Sie erreichen mich in dieser Zeit in der Gemeindeverwaltung Großschwabhausen, Am Hohlstedter Weg 3.

St. VoigtBürgermeister

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Kita Großschwabhausen/ Hohstedt informiert: Stufenkonzept der Kindertagesbetreuung

Stufenkonzept der Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen für das Kita- und Schuljahr 2020/21 vom 23. Juli 2020 (Auszug)

Die niedrigen Infektionszahlen und besseren Kenntnisse über den Infektionsschutz erlauben es, nach den Sommerferien grundsätzlich zu einem Regelbetrieb in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zurückzukehren. Dabei werden stets Maßnahmen ergriffen, um einer Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus vorzubeugen. Auf das konkrete Infektionsgeschehen wird gestuft und lokal reagiert. Wo es erforderlich ist, Betreuungszeiten zum Infektionsschutz vorübergehend einzuschränken, wird auf die Erfahrungen der letzten Monate zurückgegriffen; sie werden geordnet, weiterentwickelt und so bald wie möglich wieder aufgehoben.

Um das Recht aller Kinder und Jugendlicher auf Bildung und Teilhabe auch während der Corona-Pandemie zu verwirklichen, soll jedes Kind in Thüringen in den kommenden Monaten so viel Zeit in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung verbringen, wie bei Einhaltung des jeweils angebrachten Infektionsschutzniveaus möglich.

Alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bereiten sich darauf vor, innerhalb kürzester Zeit Maßnahmen zum verstärkten Infektionsschutz ergreifen zu müssen.

Soweit es aktuelle Entwicklungen oder neue Erkenntnisse in Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordern, wird das Stufenkonzept den neuen Entwicklungen angepasst. Das Stufenkonzept unterliegt dadurch einem dynamischen Prozess.

Dieses Konzept sieht drei Stufen vor:

Stufe 1 – Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz (Grün)
In Einrichtungen der Kindertagesbetreuung erhalten alle Kinder das volle Betreuungsangebot. Das gesamte Personal ist anwesend.
Es gelten zusätzlich vorbeugende Infektionsschutzmaßnahmen, die den Regelbetrieb nicht beeinträchtigen.

Stufe 2 – Eingeschränkter Betrieb mit erhöhtem Infektionsschutz (Gelb)
Bei begrenztem Infektionsgeschehen (einzelne Infektionen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bzw. bei regional oder lokal erhöhtem Infektionsgeschehen) stellt das Stufenkonzept mehrere eindämmende Maßnahmen bereit, die die Einrichtungen – je nach Anlass und Festlegung – umsetzen und miteinander kombinieren.

Stufe 3 – Schließung (Rot)
Stark steigende Infektionszahlen können dazu führen, dass Einrichtungen der Kindertagesbetreuung als letztes Mittel vorübergehend schließen müssen.

Weitergehende Informationen finden Sie unter: https://bildung.thueringen.de/ministerium/medienservice/detailseite/stufenkonzept-kindertagesbetreuung-und-schule-unter-pandemiebedingungen-vorgestellt

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