in Zusammenwachsen in gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe

„Zusammenkommen ist ein Anfang, zusammen bleiben ein Fortschritt, zusammen arbeiten ein Erfolg“

Henry Ford

Über ein Jahr ist es her, dass der Gedanke des Zusammenschlusses der Gemeinde Großschwabhausen mit der Gemeinde Kleinschwabhausen aufkam.  Der Gemeinderat der Gemeinde Kleinschwabhausen hat in seiner Sitzung am 16.12.2024 ebenso wie der Gemeinderat der Gemeinde Großschwabhausen in seiner Sitzung am 19.12.2024 zugestimmt, dass die Gemeinde Kleinschwabhausen aufgelöst und in die Gemeinde Großschwabhausen eingegliedert werden soll.

In diesem Prozess wurde bereits in den letzten Monaten viel gemeinsam gemacht und auf das geblickt, was die Gemeinden miteinander verbindet, anstatt auf das, was sie scheinbar voneinander trennt. Zum Beispiel haben sich Gemeinderat und die Feuerwehren der beiden Orte verständigt, Anliegen gemeinsam zu gestalten und nach vorn zu bringen. Bereits seit dem Sommer wird der GR KSH zu den Sitzungen des GR GSH eingeladen und es werden alle Vorhaben gemeinsam besprochen. Das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden hat bereits seit längerem begonnen. Die Jugendlichen verstehen sich, durch den Sportverein Großschwabhausen sind die Kontakte bereits seit mehreren Jahren gegeben und seit nun schon drei Jahren findet die gemeinsame Rentnerkirmes in Kleinschwabhausen statt. Die Gemeinde Kleinschwabhausen, insbesondere die Feuerwehr und Vertreter des Jugendvereins haben bei der Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes mitgeholfen, denn schließlich soll dieser im Jahr 2026 in Kleinschwabhausen stattfinden.

Der Eingliederungsvertrag regelt entscheidende rechtliche und haushalterische Punkte der Fusionierung, enthält aber gleichzeitig örtliche Verantwortlichkeiten und Entscheidungsspielräume für wichtige Bürgerbelange. So wird sichergestellt, dass auch nach der Fusion ein individueller dörflicher Einfluss durch die Einwohnerinnen und Einwohner Kleinschwabhausens über den Ortsteilrat erhalten bleibt. „Dies war mir enorm wichtig in den Vertrag einfließen zu lassen und damit zum einen auch nachfolgenden Generationen einen Handlungsraum vorzugeben und zum anderen abzubilden, dass die Eingliederung auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt basiert“, erklärt Bürgermeister Steffen Voigt. Und die Kleinschwabhäuser Bürgermeisterin Sabine Gottschalg ergänzt: „Auch für mich ist entscheidend, dass die Einwohner in dieser Gemeinschaft mitgenommen werden. Miteinander reden und nicht über jemanden reden, das ist wichtig. Ich werde weiterhin für die Belange unserer Gemeinde Ansprechpartnerin sein. Sollte ich selbst eine Lösung herbeiführen können, werde ich das tun. Der Bürgermeister der nun größeren Gemeinde, führt sein Amt auch weiterhin ehrenamtlich aus und deshalb ist es mir wichtig, ihn soweit es möglich ist, zu entlasten. Ansonsten werde ich das mit dem Bürgermeister, Herrn Voigt, besprechen. Ich bin mir sicher, dass wir in kürzester Zeit zusammenwachsen und die Vorteile spürbar werden.“

In Durchführung der übereinstimmenden Beschlüsse der Gemeinderäte und zur Regelung von hieraus entstehenden Rechts- und Verwaltungsfragen beschlossen die beteiligten Gemeinden den Eingliederungsvertrag. Am 25. Januar 2026 soll im Gemeindesaal in Großschwabhausen im würdigen Rahmen eines kleinen Festaktes der Fusionsvertrag unterzeichnet werden.

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles - Großschwabhausen Hauptstartseite veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.