Holzverkauf aus dem Gemeindewald

Auf Grund von Verkehrssicherungsmaßnahmen im Gemeindewald im Bereich „Alter Jenaer Weg“, an der B7 im Mühltal und zum Teil an der Remderodaer Straße fällt in Größenordnung Brennholz an. Es handelt sich größtenteils um Laubholz (Esche, z.T. Buche).

Die Einweisung in die Flächen, das Aufmaß und der Verkauf wird im Auftrag der Gemeinde durch Herrn Resch, Revierleiter Vollradisroda vom Thüringer Forstamt Bad Berka, durchgeführt.

Telefonisch ist Herr Resch unter 0172 3480223 zu erreichen.

F. Guddat, Bürgermeister

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Neue Öffnungszeiten am Grünschnittcontainer

Der Sammelcontainer für Grün-, Ast und Strauchschnitt in Großschwabhausen ist ab 01.04.2020 mittwochs von 17.00 – 18.00 Uhr und samstags von 10.00 – 12.00 Uhr geöffnet. 

Der Container steht auf Privatgelände. Die Gemeinde hat sich verpflichtet für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Bitte lassen Sie außerhalb der Öffnungszeiten keine Abfälle am Standort zurück!

Guddat, Bürgermeister

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Maibaumsetzen fällt aus

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Großschwabhausen,
nach einer Beratung mit dem Gemeinderat und dem Bürgermeister, müssen wir leider mitteilen, dass das für den 1. Mai geplante traditionelle Maibaumsetzen ausfallen wird. Uns ist diese Entscheidung wahrlich nicht leichtgefallen. Der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten hat für uns jedoch höchste Priorität. Unser aller Ziel muss sein, die Verbreitung des neuartigen Corona Virus einzudämmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ortsbrandmeister T. Große

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Vor 75 Jahren

Am 11. April 2020 jährt sich zum 75. Mal einer der grauenhaftesten und zugleich traurigsten Tage in der Geschichte des Dorfes Großschwabhausen.
In den frühen Morgenstunden näherte sich wieder ein Güterzug voll beladen mit Häftlingen des KZ Buchenwald, welches die SS  vor dem Eintreffen der näher rückenden Alliierten evakuieren wollte, dem kleinen Bahnhof, als ein Luftkommando der Alliierten genau diesen Zug angriff. Durch den starken Beschuss beschädigt, konnte die Lok nicht weiterfahren und der Zug kam im Bahnhof mit mehreren Tausend Häftlingen zum Stehen. Soldaten der SS-Wachmannschaft trieben die ausgebrochenen Häftlinge brutal wieder zusammen. Dabei wurden 2 von ihnen direkt an der Verladerampe des Bahnhofs erschossen und verscharrt, ihre Überreste wurden erst in den 60er Jahren gefunden.
Erst nach mehreren Stunden voller Angst und Ungewissheit in den engen dunklen Waggons wurden die Gefangenen, streng bewacht von der SS-Wachmannschaft und ihren Hunden durch das Dorf in Richtung Jena getrieben. Zeitzeugen sprechen noch heute von dem unsagbar grausamen Anblick der hungernden ausgemergelten Menschen in ihren gestreiften Anzügen und den klappernden Holzschuhen auf der staubigen Dorfstraße. Kleine Kinder, die zum Fleischer oder zum Bäcker im Dorf unterwegs waren, wurden in die Läden gezogen und beobachteten den schier endlosen Marsch an bedauernswerten Menschen. Ein Anblick, den sie bis heute nicht vergessen haben.

Anwohner, die den Häftlingen in Eimern Wasser bringen wollten, wurden von der SS barsch zurückgedrängt. Als die Häftlinge in ihrem großen Hunger über einen Pferdewagen voller Rüben herfielen, wurden sie brutal mit den Gewehrkolben geschlagen. Auf diesem – einem der letzten – Todesmärsche aus dem KZ Buchenwald ermordete die SS weitere fünf Häftlinge auf den Straßen innerhalb des Ortes. Die zurückgelassenen Leichname wurden von den Anwohnern nachts auf dem Friedhof begraben.

Auf Initiative des Vereins für Ortsgeschichte Großschwabhausen wurde 2015 mit Hilfe von Spendenmitteln aus der Bevölkerung diese Ruhestätte der anonymen Häftlinge würdig umgestaltet und in jedem Jahr wird dieser Ermordeten stellvertretend für alle Opfer des Holocausts gedacht. Eine Erläuterungstafel am „Roten Stein“ – einer Erinnerungsstele, welche 1985 an 35 Standorten entlang der Todesmarschrouten errichtet worden sind, erläutert den Besuchern von Großschwabhausen die Ereignisse dieser Tage.
An der 2015 im Rahmen des Projektes „1000 Buchen“ gepflanzten Blutbuche erinnert eine Gedenktafel an den ehemaligen KZ- Häftling Robert Büchler, der als 15jähriger auf diesen Todesmarsch gehen musste und welcher Zeit seines Lebens die Erinnerung an diese Tage wach hielt, um sie in die nächsten Generationen zu tragen.

Auch wenn wir in diesem Jahr keine Andacht, kein gemeinsames Gebet, kein gemeinsames Gedenken abhalten können, so möchten wir Großschwabhäuser diesen Tag vor 75 Jahren niemals vergessen und zumindest durch diesen kleinen Beitrag erinnern und mahnen. Besuchen Sie die Stele und das Grab in einer ruhigen Minute und lassen Sie uns die Erinnerung an diese Zeit niemals verlieren, damit so etwas nie wieder geschehen wird. 

Diana Brückner-Rentzsch (Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen e. V.)

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Vorläufige Thüringer Grundverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Bitte lesen Sie die Verordnung, welche am 25.März 2020 in Kraft tritt: Vorläufige Thüringer Grundverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie 

Das Kabinett hat heute die Vorläufige Thüringer Grund-Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Corona EidämmungsVO) beschlossen und den Chef der Staatskanzlei gebeten, deren Verkündigung wegen der Eilbedürftigkeit aufgrund der besonderen Umstände gemäß §9 des Thüringer Verkündigungsgesetzes auf dem Wege der Veröffentlichung im Gesetz. und Veröffentlichungsblatt baldestmöglich zu veranlassen.

Mit dieser Veröffentlichung in Internet und Medien wird das Inkafttreten der Verordnung zum 25.März 2020 gewährleistet.

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Betreten und Benutzen der Spielanlagen ist untersagt

Das Betreten sowie Benutzen der Spielanlagen ist bis auf weiteres untersagt!

Allgemeinverfügung des Kreises Weimarer Land

Erlass über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Auszug:

  1. Schließung von Einrichtungen und Angeboten

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind die folgenden Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder Eigentumsverhältnissen:

  • Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und -angeboten sowie Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätze, Zoologische Gärten und Tierparks;

F. Guddat – Bürgermeister

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Elektrifizierung der Bahnstrecke Weimar-Gera-Gößnitz

Die Deutsche Bahn hat mit allen Gemeinden entlang der Strecke Weimar-Gera-Gößnitz Kontakt aufgenommen und möchte frühzeitig über das Projekt der Streckenelektrifizierung informieren. Voraussichtlicher Baubeginn ist 2026.

In diesem Flyer der DB wird das Projekt vorgestellt. Weitere Informationen stellt die Bahn auf ihrer Webseite zum Projekt bereit.

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